Angesichts der Corona-Epidemie mag sich der eine oder andere fragen, ob die AfD ihre Rolle als Opposition bei diesem Thema wahrnimmt.
Die wenig überraschende Antwort lautet: selbstverständlich ja!

Doch wie man es bisher beobachten konnte geht es natürlich weiter: in der Systempresse und dem Staatsfunk kommen wir nur vor, wenn es sich negativ darstellen läßt oder wenn man meint, der AfD eine Schuld zuschieben zu können.

Selbst in der Corona-Krise konnte man es nicht lassen: als die AfD Ende Februar schon vor einer drohenden weltweiten Pandemie warnte und Grenzkontrollen und Quarantäne-Zuweisungen für Corona-Verdachtsfälle forderte, wurde der AfD seitens der etablierten Parteien und der Systemmedien Panikmache und Hetze vorgeworfen.
Als sich der Wind drehte und die Epidemie nicht mehr wegzudiskutieren war, mahnte die AfD als eine der Ersten, die die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen an und vor den wirtschaftlichen Folgen eines Shutdowns der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt warnte.

Erneut überschlug sich die Journaille mit Husarenmeldungen über die AfD und eines angeblich unverantwortlichen Umgangs mit der Virusgefahr, wie es selbst das Fernsehen der DDR nicht besser hätte inszenieren können!

Zugegeben, es hat auch in unserer AfD einige Zeit gedauert, bis wir uns über die allgemeine Verunsicherung hinaus auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit dieser beispiellosen Krise einigen konnten. Unmittelbar danach begann die AfD damit zahlreiche Anträge auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene einzubringen, mit dem Ziel so schnell wie es die Umstände zulassen, unser Leben und unsere Wirtschaft wieder zu normalisieren.
Gleichzeitig wehren wir uns als Partei der Bürgerrechte aber entschieden dagegen, die aktuelle Krise dazu auszunutzen, unsere freiheitliche Demokratie durch die Hintertür auszuhebeln.
Es ist erschreckend anzusehen, wie unter dem Deckmantel des Infektionsschutzes auf dem Verordnungsweg von Bundesland zu Bundesland völlig unterschiedlich und teils willkürlich unsere Grundrechte ausgesetzt werden.

Wir wollen das an dieser Stelle gar nicht weiter ausbreiten.
Anhand der Diskussionen in unseren Social Media-Gruppen ist zu erkennen wie ausführlich diese Gefahr bereits diskutiert wird und hunderte Artikel aus den alternativen Medien untermauern diese Sorge.

Wer sehr gut informiert sein will findet in Blogs wie Tichys Einblick, Achse des Guten (Achgut), Junge Freiheit, Sezession tiefer gehende, oft ausfühlich recherchierte und nachdenkliche Artikel zu diesen Themen. Für uns in der AfD gehören die meisten dieser Berichte zur täglichen Lektüre.

Und auch wenn wir, die AfD im Augenblick in der medialen Wahrnehmung mit unseren Positionen gefühlt nach außen kaum durchdringen, wird unsere Zeit wieder kommen: spätestens wenn jeder die wirtschaftlichen Folgen des Shutdowns selbst spüren wird, werden die Fragen nach der Verhältnismäßigkeit und der Wahl der Maßnahmen gestellt. Die verantwortlichen Akteuren der Kartellparteien werden Antworten geben müssen.
Es werden viele Fragen sein!

Zitiert aus einem Auszug eines Artikels des OHV Kreisvorsitzenden der AfD
Andreas Galau, MdL